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Ihre Extra-Chance: Vorzugsaktien bieten das größte Aufholpotenzial Seit dem März-Tief hat der DAX über 50% gewonnen. Dieses Tempo kann nicht über 1 oder 2 Jahre gehalten werden. Die Zeit der schnellen Index-Anstiege ist bald v |
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Das bedeutet aber nicht, dass die Aktienmärkte dann langweilig werden. |
Im Gegenteil! Dann bricht die Zeit der „Stockpicker“ an. „Stockpicker“ sind die Aktienanleger, die nicht einfach einen Index abbilden, sondern durch die Auswahl besonders aussichtsreicher Einzelwerte den Markt schlagen wollen. Wenn der DAX – wie von März bis Oktober erlebt – fast ohne Pause nur steigt, ist es schwierig, den Markt zu schlagen. Stagniert dagegen der Markt, kann die Auswahl von guten Einzelwerten hohe Renditen bringen.
Einige deutsche Unternehmen sind mit 2 Aktiengattungen (Stammaktien und Vorzugsaktien) an der Börse vertreten. Wenn die Kursunterschiede zwischen den Aktiengattungen ungewöhnlich hoch sind, deutet das darauf hin, dass eine Aktiengattung gerade besonders begehrt ist (zum Beispiel aufgrund einer geplanten Übernahme), oder eine Aktiengattung von den Anlegern kurzzeitig „vergessen“ wurde. Beide Erklärungen sprechen dafür, dass die günstigere Gattung eine Aufholjagd starten wird – und das relativ unabhängig vom Gesamtmarkt.
Exklusive Studie des Depot-Optimierers: „Stammaktien und Vorzugsaktien Herbst 2009“
Der Depot-Optimierer hat für Sie den DAX, MDax und SDax durchforstet und 13 deutsche Unternehmen analysiert, die mit Stamm- und Vorzugsaktien an der Börse vertreten sind (die Übersicht aller Werte finden Sie auf Seite 3). Besonders auffällig: Einige Vorzugsaktien erscheinen im Vergleich zu den Stammaktien drastisch unterbewertet. In einem Fall war die Unterbewertung so offensichtlich, dass ich Ihnen diese Aktie bereits Mitte Juli in einem Wochenbericht nachdrücklich zum Kauf empfohlen habe. Es handelte sich um die Vorzugsaktie von VW (WKN: 766403). Mitte Juli konnten Sie die VW-Vorzüge für unter 55 € kaufen, aktuell liegt der Kurs bei rund 80 €. Schnelle 50% Gewinn in nur 3 Monaten.
Bevor ich im Detail auf die Auswertung der Analyse „Stammaktien/Vorzugsaktien“ eingehe, möchte ich Ihnen ganz kurz die beiden Aktiengattungen vorstellen, damit Sie sich ein Bild davon machen können, warum gewisse Bewertungsunterschiede gerechtfertigt sind. Stammaktien: Das teure Stimmrecht ist heiß begehrt Stammaktien besitzen auf der Hauptversammlung ein Stimmrecht. Wer auf der Hauptversammlung die meisten Stimmen hat, kann den Kurs des Unternehmens maßgeblich bestimmen.
Wird also eine Übernahme geplant, muss sich der Investor die Stimmrechte sichern. Daher wird ein Aufkäufer zunächst die Stammaktien einsammeln und ist im Regelfall auch bereit, eine Prämie für das Stimmrecht zu zahlen. Bei Unternehmen mit „Übernahmephantasie“ notieren die Stammaktien häufig deutlich höher als die Vorzugsaktien.
Ein zusätzlicher Grund für die tendenziell höhere Bewertung der Stammaktien: Einige Fonds oder andere Großinvestoren legen bestimmte Anlage-Regeln fest. So kommt es vor, dass Fondsmanager grundsätzlich nur Aktien mit Stimmrecht kaufen dürfen. Daher ist die Nachfrage nach Stammaktien größer. Eine höhere Nachfrage führt zu höheren Preisen.
Mehr dazu lesen Sie in der Depot-Optimierer Ausgabe Nr. 13 vom 14. Oktober 2009
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